Die Form der Zusammenarbeit, wie Menschen heute, dank der neuen Medien, über Landesgrenzen hinweg Projekte aufziehen, ist der innovative Gedanke an sich. Die Fachwelt spricht von “Mass-Collaboration”. Menschen arbeiten selbstorganisiert, ohne Hierarchien und starre Organisationsstrukturen, an gemeinsamen Projekten. (Chancen durch Veränderung)

Bisher ging man davon aus, dass Wohlstand nur in Hierarchien entsteht. Wirtschaftsunternehmen müssen sich der globalen Herausforderung stellen, mit kleinen Gruppen (weltweit) kooperieren. Deshalb ist heute Offenheit ein wichtiges Prinzip. Traditionelle Firmen kann man schwerlich als offen bezeichnen – eher als undurchsichtig. Die neuen Konzepte können nur durch einen offenen Umgang mit den Partnern funktionieren !

Die zweite Säule ist die Kultur des Teilens: man teilt Aufgaben, Informationen, Ressourcen, Ideen, Wissen, ja sogar geistiges Eigentum. Wenn ich etwas in einem wirklich kollaborativen Modell entwickle, dann sollte ich mich von Anfang an mit dem Gedanken anfreunden, dass ich nicht der alleinige Eigentümer sein werde.

Wikinomiks (nicht zu verwechsln mit der Online-Enzyklopädie Wikipedia), ein neues Schlagwort, steht für diese neuen Formen des Wirtschaftens, mit revolutionär neuen Formen der Zusammenarbeit.

Die “Net Generation” produziert auf der Basis von Freiwilligkeit. Der Trend zum Peering (Zusammenschluss Einzelner) verstärkt sich ! Eine wachsende Zahl von Firmen entwickelt ihre eigenen Open-Source Strategien, beziehen sogar Konsumenten (teilweise) in den Wertschöpfungsprozess mit ein.