Die Arbeitswelt verändert sich
24 Okt
Kampf um die Vormachtstellung auf dem Energiemarkt
Nach Angaben der EU-Kommision wurden in Europa im Jahr 2006 rund 485 Mrd. Kubikmeter Erdgas verbraucht. Bereits jetzt sättigt Gas ein Viertel des europäischen Energiehungers. Der Anteil der Einfuhren am EU-Markt wird bis zum Jahr 2020 auf voraussichtlich 87 % klettern.
Wladimir Putin ist ein Verfechter einer Gas-Opec, um eine monopolartige Stellung zu gewinnen. Seit über einem Jahr laufen schon Gespräche zwischen Gazprom (Russland) und den großen Gas-Produzenten Iran, Algerien, Libien und Nigeria. Rußland kauft weltweit Gasvorräte auf.
Wann immer Emissionäre aus der EU anreisen, waren die Russen schon da, um Verträge abzuschließen ! Die Bildung einer “Gas-Opec” ist also nur eine Frage der Zeit.
Fazit: da die Recourcen nicht unerschöpflich sind, werden die Energiepreise mittel-und langfristig auf jeden Fall steigen.
Markt-Transparenz
Auf Anregung der Bundesländer, zur Verbesserung der Transparenz und der Aufsicht im Stromhandel, bereitet die Bundesregierung ein Gesetz vor, das das Aufdecken von Marktmanipulationen erleichtert.
Hier ein ausführlicher Bericht
Die Bundesregierung fordert die Bürger außerdem auf, den Stromanbieter zu wechsen, um in Richtung Monopole Druck zu machen. Bei entschlossem, gemeinsamen Handeln können auch die Verbraucher etwas bewirken.
Ein Kommentar for "Das Thema Energie rückt immer mehr in den Fokus der EU"
[...] für Gas an den Ölnotierungen orientieren. Außerdem plant Rußland als Haupt-Gas-Lieferant eine Gas-Opec. Da sind große Spieler am Werk, sprich Monopolisten wie Gazprom, die mit sogenannten Leerverkäufen [...]
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