Die Arbeitswelt verändert sich
10 Okt
Innovation im Zeitalter der Massenkollaboration
Weltweit finden sich via Internet creative Geister, schließen sich zusammen, um gemeinsame Projekte zu planen, zu entwickeln und auch um Güter und Dienstleistungen zu produzieren.
Globalisierung ist, was uns die anderen wegnehmen – Jobs, Geld, Wohlstand, Sicherheit, die Existenz – und, dass vor allem die armen Länder die Leidtragenden sind. So hört man es oft.
Die Wirklichkeit sieht deutlich anders aus: 24 arme Länder und damit 3 Mrd. Menschen haben sich in die globale Wirtschaft integriert.
Zurück ins Jahr 1950: als die Welt noch fest im Griff der Nationalstaaten war, hungerten fast drei mal so viel Menschen in den Entwicklungsländern, wie heute ! Für all diese Länder bedeutet Globalisierung mehr Wohlstand durch Öffnung. Damit ist das “Unwort” unserer Zeit zu einer bedeutenden Waffe gegen Armut und für einen Zustand geworden, der den Menschen so am Herzen liegt: mehr Gerechtigkeit. Menschen, deren Pfründe durch den globalen Wettbewerb bedroht sind, sehen das anders. Dabei sollte jeder Überlegungen anstellen, wie man aus den Veränderungen, die in vielen Lebenslagen sichtbar und spürbar werden, Chancen entwickelt. Ein Mangel an Veränderungs-und Lernbereitschaft wirkt sich negativ auf Zukunftsperspektiven aus, vor allem für Menschen in den westlichen Staaten. Unsere einzige Chance liegt in der Steigerung unserer Effizienz und unseres Wissens (vor allem in Richtung Informationstechnologie).
Interessant ist das Ergebnis einer Studie des Washingtoner Forschungsinstituts PEW – “For the People and the Press”: in Asien, einst mit Afrika das Synonym für Armut, halten nur etwas weniger als sechs Prozent der Menschen die Globalisierung für eine üble Sache. In Europa hingegen sieht es deutlich anders aus. Rund 26 % der Deutschen und 36 % der “Grande Nation” (Frankreich), halten die Globalisierung für eine schlechte Sache ! Dabei bedeutet Globalisierung nicht mehr und nicht weniger, als dass Menschen und Kapital, Ideen und Güter, Märkte und Wohlstand nicht mehr hauptsächlich von Nationalstaaten kontrolliert und gesteuert werden. Internationale Organisationen und Kooperationen hingegen gewinnen an Einfluss. Wer mit dem Rücken zur Welt lebt, versteht sie bald nicht mehr. Dass die Globalisierung die Verhältnisse grundlegend ändert, wird niemand bestreiten. Jeder muß für sich entscheiden, muss seinen Weg finden. Wir leben in einer aufregenden Zeit mit vielen neuen Möglichkeiten und Erneuerung.
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