Wie im letzten Artikel mit Fallbeispielen dokumentiert, gibt es klare Indikatoren: der neue Trend, Güter und Dienstleistungen via “Peer-Production” zu planen, zu entwickeln und herzustellen, verstärkt sich in einem Maß, wie es sich viele Menschen noch nicht vorstellen können. So Mancher wird sich auch fragen, was hab ich damit zu tun.
Ich werde im Rahmen dieser Serie immer wieder faszinierende Beispiele bringen, wie Menschen wie Du und ich und kleine Firmen ganz erstaunliche Geschäftsmodelle umsetzen!
Zunächst zur Entwicklungsgeschichte: neue Webtechnologien (Web 2.0) haben aus dem Internet in kurzer Zeit ein Massenphänomen gemacht, vor allem aber Kollaborations-Lösungen und Peer-Production ermöglicht. Peering heißt ja nichts anderes, als dass sich Gleichgesinnte auf freiwilliger Basis (gleichberechtigt) zusammenschließen.
Große Firmen sind heute schon auf diese kleinen Gruppen angewiesen, nicht nur weil diese Individuen äußerst kreativ und innovativ sind und dazu noch schnell und flexibel reagieren - vor allem aber senken diese Kooperationen erheblich die Kosten. Wer dem zunehmenden, globalen Wettbewerbsdruck standhalten will, kommt an solchen Lösungen nicht mehr vorbei.
Viele Firmen, die sich mit diesen explodierenden, durch das Web möglich gewordenen Formen der Zusammenarbeit einlassen, entdecken nach und nach die Vorteile dieser kollektiven Fähigkeiten und Einfallsreichtum. Wir sprechen hier über tiefgreifende Veränderungen, die auch hierarchische Strukturen hinfällig machen.

Millionen vernetzter Individuen können heute aktiv an Innovationen, Wertschöpfungen und sozialer Entwicklung partizipieren, von denen wir früher nur träumen konnten.