Die Arbeitswelt verändert sich
22 Nov
Die Wachstumsgeschwindigkeit von Faceboock spricht eine deutliche Sprache: 200 000 neue User, nicht im Jahr, sondern pro Tag, wer hätte sich das noch vor 2 Jahren überhaupt vorstellen können. Das war früher ein stattliches Jahres-Ergebnis.
Da fragt man sich natürlich: was habe ich denn davon, wenn Google, Amazon, Myspace, Xing und viele Andere ein derart exponentielles Wachstum hinlegen ?
Die neuen Medien ermöglichen heute auch Individuen Lösungen, die früher, ohne digitale Technik, einfach nicht machbar waren. Eine digital ausgerichtete Arbeitssystematik versetzt eben auch einen Einzelkämpfer (in der hintersten Provinz) in die Lage, ein “global Player” zu werden !
Die Frage ist wie ?
Einzelkämpfertum ist in einer komplexer werdenden Welt nicht mehr ideal, in der es darauf ankommt, stärker vernetzt zu arbeiten, Kompetenzen zu bündeln und unterschiedliche Qualifikationen zusammenzuführen und produktiv zu machen. Die Suche nach entsprechenden Mitarbeitern/Partnern ist via Netz nicht nur kostengünstiger, sondern deutlich aussichtsreicher.
Immer mehr Menschen assoziieren sich mit Gleichgesinnten, die sich aus einer großen Gruppe (via Netz) herausgefiltert haben. Synergien, die dadurch entstehen, dass sich die Teilnehmer der Peer-Gruppe auf ihre Stärken konzentrieren können, bewirken Leistungssteigerungen, die durch moderne Standards noch verstärkt werden.
Die Vorteile digitaler Systeme liegen auf der Hand:
Wenn ich heute etwas online verkaufen will, dann wende ich mich nicht an ein Software-Haus, sondern benutze einfach eine (z.B. Amazon) Plattform, miete Speicherplatz, Rechnerleistung oder das Vertriebswesen.
Keine teuren Gewerbemieten, Lagerräume und Warenbestände – der Produktpartner schickt die Ware direkt zum Kunden.
Ich verbinde praktisch Hersteller und Kunde. Die eigene Plattform wird zum Produkt !
Das Internet senkt massiv die Kosten für Telefon, für die Suche nach Mitarbeitern und Partnern, sowie für Transaktionskosten und minimiert damit das Risiko. Daneben gibt es viele weitere Vorteile und Perspektiven, die die Chancen auf Erfolg, im Vergleich zu herkömmlichen Geschäftsmodellen, erhöhen !
Man erreicht, ohne teure Anzeigen-Kampagnen, um Dimensionen mehr Kandidaten und kann beim Online-Auswahlverfahren Filter einbauen, die aufwändige Interviews überflüssig machen.
So manche gute Geschäftsidee scheitert daran, dass nicht die richtigen Partner gefunden wurden. Einfaches Prinzip: je größer die Auswahl, desto größer die Chancen. Diese größeren Mengengerüste betreffen ja auch Kontakte, Interessenten und Kunden.
Ein weiterer Erfolgsfaktor ist das Automatisieren von Routine-Arbeiten. Inzwischen geht es aber nicht mehr in erster Linie um Automatisierung, sondern um die IT-Unterstützung von Prozessen, die sich nicht automatisieren lassen.
Spezielle Programme ermöglichen unter anderem das zeitnahe (und massenweise) Versenden von Produktinformationen. Mit herkömmlichen Mitteln sind solche Mengen nicht zu bewältigen.
Auch die Reichweite, über Ländergrenzen hinweg, erhöht die Chancen – ergibt ein, um ein Vielfaches größeres Marktpotential und andere, strategische Vorteile. Die Wertschöpfungskette reicht heute schon rund um die Erde – wenn bei uns die Lichter ausgehen, geht es in Fernost weiter.
Die globale Wirtschaft würde ohne Internet nicht funktionieren.
Web-basierte Programme schaffen nicht nur mehr Effizienz und ergonomische Lösungen. Moderne Standards wie Kurzzeitreaktionen oder Echtzeitdokumentation schaffen mehr Transparenz und unterstützen, quasi als “Führungsinstrumente” bessere Beziehungen zu Mitarbeitern, Partnern und Kunden (Thema CRM)
Ein Kommentar for "Die digitale “Überlegenheit” – Ursachen und Wirkung"
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