1) Experten sprechen von einem “Open-Source-Journalismus”. Das Internet hat die amerikanische Medienindustrie in eine fundamentale Krise gestürzt. Die Auflagen der Zeitungen und die Anzeigenumsätze sinken. Es gibt inzwischen Weblogs mit bis zu 500 000 Lesern täglich.
Hier werden ganze Branchen “umgepflügt”.

2) Instrumente, die früher nur Profis zur Verfügung standen, kann heute jeder nutzen, der Netz-Zugang hat. Praktisch kann jeder einen Fernsehsender, oder einen Radiosender (Podkast) betreiben, ohne überhaupt einen Verlag, eine Druckerei, Büros , oder eine aufwendige Sende-Station zu unterhalten. (z.B.: die Qualität und Aktualität von YouTube verbessert sich zusehends).

3) Unsere Arbeitswelt ändert sich: der Umbruch ist “epochal”. Wir werden (im Westen) viele Dinge nie wieder kostendeckend herstellen. Immer mehr Menschen machen sich Gedanken, welche Optionen es gibt, wenn sie ihr Lehrberuf nicht mehr ernährt.
Es entwickeln sich neue Formen vernetzten Arbeitens.

4) Wissensvermittlung wird immer wichtiger. Die FHTW-Berlin hat eine Studie über “Mobiles Lernen” erarbeitet.
Die Industriegesellschaft wandelt sich zur Wissensökonomie !

5) Mobile Lösungen werden immer wichtiger: Echtzeitdokumentation und Kurzzeit Reaktionen werden immer unverzichtbarer - beruflich, wie privat. Mobile Endgeräte und die nötige Infrastruktur wirden von der Industrie forciert, weil es ein Multi-Mrd.-Markt ist.

6) Die Firmenstrukturen ändern sich: konservative, hierarchische Systeme haben sich überlebt. Bis in die untersten Ebenen müssen die Menschen Eigenverantwortung übernehmen, selbständig werden.

Es werden nicht nur Hierarchien abgebaut - eine neue Kultur des Teilens und mehr Offenheit sind die Basis einer neuen ökonomischen Logik !
Weltfirmen wie IBM, BMW, Google u.a. fordern eine breite Öffentlichkeit auf, bei der Planung und Entwicklung neuer Produkte und Dienstleistungen mitzuwirken !