Die Arbeitswelt verändert sich
7 Jan
Peer-Production (Fallbeispiele)
Auf Augenhöhe zusammenarbeiten
Die sogenannte “Peer-Production” (Fallbeispiel) bedeutet, dass sich Gleichgesinnte zusammenschließen und eigenverantwortlich, sprich gleichberechtigt zusammenarbeiten (Fallbeispiel). Die Menschen sind immer weniger bereit, nur auf einen Chef zu hören, der angeblich alles weiß. Hierarchische Strukturen haben sich überlebt.
Mehr Chancen durch größere Reichweiten
Der Trend, über Landesgrenzen und Kontinente hinweg via Internet zu kooperieren, Communities zu bilden, verstärkt sich! Kein Wunder: die neuen Reichweiten in Verbindung mit Web-Technologien verbessern in dramatischer Weise die Chancen, die idealen Partner zu finden. Der Versuch, aus einer kleinen Gruppe die “Richtigen” zu finden, kommt einer “Phantomsuche” gleich !
Synergien erzeugen
Die Anforderungen in einer Wissensgesellschaft steigen signifikant.
Komplexität beherrschen bedeutet stärker vernetztes Arbeiten, Bündelung von Kompetenzen und Zusammenarbeit unterschiedlicher Qualifikationen.
Orts- und zeitunabhängig arbeiten Selbst Mitarbeiter großer Unternehmen kommen immer mehr in den Genuß freier Zeiteinteilung – dank mobiler Webanwendungen. Diese neuen technischen Möglichkeiten schaffen nicht nur mehr Freiheiten, sondern sparen Wege, Zeit und Geld. Die Transaktionskosten gehen in Richtung “Zero”. Damit können auch Menschen in der tiefsten Provinz, weitab vom “Schuß” und mit kleinem Geld, sich eine selbständige Existenz aufbauen.
7 Kommentare for "Vernetztes Arbeiten bedeutet Freiheit und Gleichheit"
[...] fehlt in Deutschland noch ein Begriff. wir müssen uns öffnen, uns auf eine Arbeitskultur der Netzwerkgesellschaft besinnen. Um eine Zukunftsperspektive entwickeln zu können, muß man sich erst mal mit dieser [...]
[...] mehrFreiheiten und Entfaltungs- Möglichkeiten, neue Formen kollektiver Zusammenarbeit (vernetztes Arbeiten) über Landesgrenzen und Kontinente hinweg – das ist die neue Story ! Faszinierend sind auch die [...]
[...] Wissensvermittlung wird immer wichtiger. Die FHTW-Berlin hat eine Studie über “Mobiles Lernen” erarbeitet. Die Industriegesellschaft wandelt sich zur [...]
[...] und setzen sie im Wesentlichen auf digitalen Wegen um. Diese Kooperationen (auf neudeutsch “Peer-Production”) haben inzwischen schon ganze Branchen [...]
Zum Thema, gemeinsam und von überall arbeiten, möchte ich gerne ein einfaches und verständliches Beispiel bringen:
Mit Microsoft Office 2010 und WebApps habe ich bereits jetzt die Möglichkeit, gleichzeitig mit mehreren Personen an einem Dokument, Exel Tabelle oder Powerpoint Präsentation zu arbeiten.
Wie funktioniert das ?
Fallbeispiel: drei Studenten, die gemeinsam an einer Präsentation arbeiten möchten. Einer dieser Personen sollte office installiert haben.
Die Powerpräsentationsvorlage wird auf SkyDrive geladen (www.windowslive.de), d.h. auf einer Online- Festplatte (Cloud). Er gibt diese Datei den anderen Personen frei, die er über eine email zum gemeinsamen arbeiten einläd. Diese bekommen einen Link, nehmen die Einladung an und können über ihren Web Browser auf die selbe Datei zugreifen. Alle Teilnehmer, egal wo sie sich auf dieser Erde befinden (da Brwoser gesteuert), sehen das Gleiche und können in der selben Präsentation arbeiten, quasi wie in einem Chat kommunizieren. Parallel können sie noch den Live Messenger starten und tatsächlich über Videochat kommunizieren und sich austauschen. Ist doch einfach ein hammermäßiges Arbeiten … viel Spaß
@Peymann
Neben dieser Microsoft-Lösung gibt es auch eine kostenlose Lösung von Google zu diesem Thema. Auch dort kann man gemeinsam an Texten, Tabellen, Präsentationen und Zeichnungen arbeiten, rein Browser-basiert. Bei der Google-Lösung muss keine Nutzer irgendeine Office-Software kaufen, alle Nutzer arbeiten nur mit dem Browser. Das Ganze läuft unter https://docs.google.com (auch in deutsch).
Hi, es gibt allerdings einige wichtige Unterschiede:
1. Kompatibilität: privat und geschäftlich arbeiten 85% der User mit “Micrososft-Office”!
2. Mit MS Office “webapps” kann von überall zusammengearbeitet werden – browser basiert – die Beteiligten nutzen dies kostenlos – ohne “office” installiert haben zu müssen.
Jetzt kann natürlich jeder selber entscheiden, welche Lösung er auswählt …
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