Die Arbeitswelt verändert sich
8 Jan
Entwicklung der Kosten
Die Kurve der Kosten für Informations-Technologie geht steil nach unten ! Hat der Zugang zu amerikanischen Datendiensten Anfang der 90er Jahre pro Std. sage und schreibe 60 $ gekostet (2400-Baud-Modem), so fallen heute viele Kosten, vor allem für Speicherkapazität, gegen Zero. Nicht zuletzt deshalb wurde das Internet zum Massen-Phänomen. Immer mehr Firmen gehen dazu über, einen Top-Service und selbst hochwertige Software zu “Null” zur Verfügung zu stellen.
Die neue Offenheit
Aus wichtigen Gründen entwickeln Wirtschaftsunternehmen Open-Source-Strategieen. So läuft die neue Android Mobil-Plattform von Google auf Linux-Basis. Das heißt, jeder Kunde kann das Programm nach seinem Geschmack modifizieren. Google bietet dazu ein Entwicklungs-Kit an und hat sogar 10 Mio $ Preisgelder für die besten Anwendungslösungen ausgeschrieben.
Das neue Programm besteht aus einem Betriebssystem, einer benutzerfreundlichen Oberfläche und Web-Anwendungen.
Alles was auf einem PC möglich ist, steht in Zukunft auch auf mobilen Endgeräten zur Verfügung.
Open-Source, das größte Phänomen im Internet
Bei Open-Source-Software handelt es sich um zertifizierte Programme, die den Namen nur dann tragen dürfen, wenn folgende Kriterien erfüllt werden:
Open-Source-Software lebt förmlich von der aktiven Beteiligung der Anwender. Kein Konzern dieser Welt hat das Potential der Online-Community rund um das Betriebssystem GNU/Linux - auch nicht Microsoft.
5 Kommentare for "Open-Source und die Demokratisierung von IT"
[…] als “Creative Economy” nennt, fehlt in Deutschland noch ein Begriff. wir müssen uns “Öffnen”, uns auf eine Arbeitskultur der Netzwerkgesellschaft besinnen. Um eine Zukunftsperspektive […]
[…] Open-Source-Bewegung wurde zu einem Massenphänomen und führt zur Demokratisierung von […]
[…] Open-Source bewirkt weit mehr wie Informations-Technologie, Web 2.0 und alle digitalen Portale dieser Welt zusammen ! […]
Ich bin mir ziemlich sicher, dass der Open Source Ansatz in der heutigen Zeit der einzige richtige ist, um markt- und überlebensfähige Software zu entwickeln. Von daher gehe ich auch davon aus, dass die klassischen Softwareherstellter mittel- und langfristig Ihren Umsatz nicht mehr mit Softwarelizenzen, sondern vielmehr mit Support und Individual-Leistungen generieren werden.
Eines sollte man darüberhinaus noch berücksichtigen: Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten, wird Open Source noch stärker in den Fokus rücken. Insofern ist das Jahr 2009 sicherlich eines der spannendsten, wenn es um grundsätzliche Trends im IT-Sektor geht.
[…] Es war noch nie so einfach, sich selbsständig zu machen. Durch Open-Source-Strategien geht die Kurve der Kosten für IT steil nach unten. Automatische Funktionen ermöglichen enorme Effizienzsteigerungen. Wer […]
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