Modern Working System

Die Arbeitswelt verändert sich

Archiv für die Kategorie ‘Eine neue Welt von Applikationen

Mehr Offenheit bringt Wettbewerbsvorteile

Das Android - Programm

Android breitet sich schneller aus wie das so viel gerühmte iPhone!
Der Hintergrund: Apple, der Hersteller des iPhones, setzt enge Grenzen, was Programmierer tun dürfen. Bei Android, ein Open-Source-Modell, sind sie dagegen frei zu tun was sie für richtig halten!

Schon heute gibt es mehr Handys als Computer auf der Welt! In einigen Ländern gehen schon ein Drittel der Menschen mobil ins Netz, Tendenz stark steigend. Damit wird das Handy zum wichtigsten Zugang zum Internet!

Google prägt mit seinem Android-Programm damit das mobile Internet. Wer ein Android-Handy benutzt, braucht bald kein Navigationssystem im Auto mehr. Street-View unterstützt diese Entwicklung. Google verschmilzt Goole-Maps mit Street-View. Das Handy zeigt nicht nur den Stadtplan, sonder auch die Bilder des Hauses, das man sucht, oder an dem man abbiegen muss!
Damit verbunden sind auch ungeahnte Werbemöglichkeiten. Wer in der Nähe eines Geschäfts vorbeikommt, bekommt wertvolle Informationen, z.B. über günstige Sonderangebote!

PS. Soeben gelesen: der HP-Konzern gibt bekannt, dass er einen iPad-Konkurrenten auf Basis von Googles System Android  entwickeln werde.

Mobiles Internet - die nächste große Welle

Die Entwicklungsdynamik mobiler Lösungen

Dank des Android-Systems ist Google bestens für die mobile Zukunft gerüstet. Wie vor einem Jahr angekündigt, kommen alle PC-Anwendungen auf mobile Endgeräte !

Immanenter Bestandteil des Systems ist der neue Web-Browser “Chrome” (von Google).
Hier ein Bericht über den neuesten Stand.

Die Experimentierzeit ist vorbei

Hier ein ausführlicher  Bericht
(One-on-One Interview with Olav A. Waschkies
Director Strategic Marketing & Mobile Internet, Pixelpark)

70 Mio Japaner nützen das Internet via Handy ! Bericht

Anspruch: Breitbandtechnologie für alle

Trendmeldung

Die finnische Regierung garantiert jedem Bürger ab Mitte 2010 das Recht auf einen 1-Megabit-Internetanschluss. Fünf Jahre später soll die garantierte Bandbreite sogar bei 100 Mbit/s liegen.

Das hat sicher Signalwirkung und ist ein Hinweis auf die steigende Bedeutung des Internets für unsere Gesellschaft.

Die Formel der Frequenzbandbreite wird auch in Zukunft nur wenige Menschen interessieren, aber in einer immer mehr vernetzten Gesellschaft wird in absehbarer Zeit der Austausch von Videodaten zwischen Monitor, DVD-Player, Fernseher und anderen digitalen Geräten, zumindest in hochentwickelten Länder, Standart sein.

In der Schweiz ist seit 2008 ein Internetzugang mit 600 Kbit/s Down- und 100 Kbit/s Upload-Bandbreite Teil des sogenannten Grundversorgungskatalogs.Weitere Einzelheiten im folgenden Bericht

Für diejenigen, die noch kenen schnellen Netzzugang haben, gibt es Alternativen zu DSL, die in diesem Bericht dargelegt werden.

Mobile Lösungen im Vormarsch

Telefonieren geht auch !

Die Entwicklung geht rasant weiter: mit den N900 setzt Nokia neue Standarts, die das iPhone von Apple blass aussehen läßt! ( http://www.youtube.com/watch?v=GhTtsZATwBQ).
Der Leistungsumfang der neuen Touch-Screen-Handys, vor allem aber die Nutzung vieler PC-Anwendungen von unterwegs, wird unsere Arbeitssystematik wesentlich beeinflussen. Wer dem steigen Konkurenzdruck und den damit verbundenen, dramatisch gestiegenen Anforderungen gerecht werden will, muß sich mit den neuen Technologien auseinandersetzen.

Hier einige interessante Daten / Fakten (Marktforschungsunternehmen Gartner), die die rasante Entwicklung dokumentieren.

http://www.spiegel.de/netzwelt/gadgets/0,1518,645529,00.html

http://www.mobile-zeitgeist.com/2008/07/24/afrika-als-naechster-schauplatz-fuer-innovation/

Das Angebot an mobilen Lösungen wächst

Das Internet wird mobil

Auch wenn es noch nicht so richtig vorstellbar ist: alle Anwendungen, die auf einem PC möglich sind, kommen dank “Android” auf Handys, die eigentlich gar keine Handys mehr sind !

Die aktuellen Handy-Generationen sind längst zu Mini-Computern herangewachsen, mit denen man auch unterwegs Zugang zum Internet bekommt. Und fallende Preise bei den Datentarifen machen das mobile Web zunehmend zum bezahlbaren Teil des digitalen Alltags.

Das iPhone hat das Surfen mit dem Handy populär gemacht. Seit Apple mit seinem Mobiltelefon auf den Markt kam, ist es schick, im Zug oder im Biergarten online zu gehen. Mittlerweile surft jeder dritte Deutsche mobil. Doch man braucht kein Designer-Stück, um unterwegs das Internet zu nutzen: Fast jedes moderne Handy hat einen mobilen Browser vorinstalliert, günstige Datentarife und Flatrate-Angebote machen das Surfen auch unterwegs erschwinglich.

Bericht

Mobile Lösungen

Die neue Software-Plattform von Google bringt alle PC-Anwendungen auf Handys. Damit tut sich eine neue Welt mobiler Applikationen auf, die unsere Arbeitssystematik revolutionieren wird.
Wer in Zukunft nicht in Echtzeit reagiert, unterwegs keinen Zugriff auf seine Datenbank usw. hat, hat früher oder später verloren. Kein Wunder, dass diese revolutionäre Technologie noch vor Auslieferung des ersten Gerätes zum Verkaufsschlager wurde (Eine halbe Mio. Geräte fanden bereits reißenden Absatz). Das erste Android-Handy ist das T-Mobile G1 und steht ab dem 30 Okt. 08 zur Verfügung ! Hier ein ausführlicher Bericht

Die Entwicklung dieses Programms hat weniger als ein Jahr gedauert. Diese erstaunliche Leistung war möglich, weil Google eine Allianz mit 30 Schwergewichten der Mobilfunkindustrie gebildet und zusätzlich Tausende Programierer in der Open-Source-Variante an der Entwicklung beteiligt hat.
Überflüssig zu erwähnen, dass das ganze Projekt auf das Betriebssystem Linux aufbaut und damit kostenfrei ist. Ein weiterer Hinweis auf die Power von Open-Source. Hier eine Übersicht der beteiligten Firmen.

Das ambitionierte Ziel von Google-Boss Schmidt ist es, den Unterschied zwischen dem Web und dem Handy aufzulösen !
Hier ein ausführlicher Bericht.

Morgen komm ich später rein

Markus Albers

beschreibt in seinem Buch “Morgen komm ich später rein” die Möglichkeiten, die digital ausgerichtete Geschäfts-Modelle bieten.

Hier ein Buch-Auszug:

Vorsicht – das nun Folgende ist möglicherweise nicht jugendfrei. Es wird einen schlechten Einfluss ausüben, auch auf Erwachsene. Es könnte Ihr Weltbild erschüttern und Ihre Vorstellungen davon, was sich gehört. Aber es muss gesagt werden: Faul sein ist nützlich. Faulheit ist – anders als das Wörterbuch behauptet – nicht das Gegenteil von Fleiß, und Freizeit ist nicht der Feind der Arbeit. Phasen des selbstbestimmten Müßiggangs sind vielmehr notwendige Voraussetzung für Kreativität.

»Wenn ich an Leute mit Reichtum, Weisheit und Wohlergehen denke, sehe ich unter ihnen Künstler, Schriftsteller, Musiker und Arbeitgeber. Es ist allgemein bekannt, dass keiner dieser Berufe zu den Frühaufsteher-Berufen gehört«, polemisiert der britische Journalist und Schriftsteller Tom Hodgkinson, der mit seiner Anleitung zum Müßiggang 2007 einen internationalen Bestseller schrieb und auch in der von ihm herausgegebenen Zeitschrift The idler Tipps und Tricks für fröhliche Faulenzer veröffentlicht. Der Mann lebt seine Ratschläge und ist aus dem hektischen London in ein lauschiges Landhäuschen gezogen, wo er als Selbstversorger lange schläft, abends am Kamin Bier trinkt und insgesamt ein offenbar geruhsames Dasein pflegt.

Nun gibt es extrem viele erfolglose Künstler, Schriftsteller und Musiker, darum taugt ihr Lebenswandel kaum als Vorbild für eine funktionierende Wirtschaft. Auch Hodgkinsons leicht muffige Kapitalismuskritik nervt eher, als dass sie zu einem anderen Leben inspiriert. Dennoch klingt plausibel, was er zum schöpferischen Prozess sagt: »Arbeitgeber sehen es lieber, dass man vier Stunden herumsitzt und gar nichts schafft, als dass man für eine Stunde ein Nickerchen einschiebt (…), dem drei Stunden produktiver Arbeit folgen.« Das sei nicht nur menschenfeindlich, sondern auch unvernünftig, so Hodgkinson zu Recht, denn: »Um Ideen zu entwickeln, und dann zu planen, wie man diese Ideen umsetzen kann, benötigen kreative Menschen Denkzeit, und zwar fernab vom Schreibtisch, vom Telefon, von den abertausend Ablenkungen des (…) Lebens.«

Ein Blick in die Geschichte der Arbeitsphilosophie herausragender Denker zeigt tatsächlich: Entspannt kommt weiter. Für Aristoteles war die Faulheit die Schwester der Freiheit – er verstieg sich gar zu der Aussage: »Arbeit und Tugend schließen einander aus.« Albert Einstein erlaubte sich täglich zwölf Stunden Schlaf. Friedrich Nietzsche fand: »Wer von seinem Tag nicht zwei Drittel für sich hat, ist ein Sklave, er sei übrigens Staatsmann, Kaufmann, Beamter, Gelehrter.« Dostojewski beschrieb den Schöpfungsprozess des Schriftstellers: »Einsamkeit und Faulheit liebkosen die Phantasie.« Und Goethe sah es aus ganz pragmatischer Perspektive der ökonomischen Effizienz: »Unbedingte Tätigkeit macht zuletzt bankrott.«

Wir kennen das von uns selbst: Wer den ganzen Tag nur hektisch Aufgaben abarbeitet, wer zwischen E-Mails und Meetings keine freie Minute zum Nachdenken hat, wer auf diese Weise die Wochen, Monate und Jahre vorbeiziehen sieht, kommt schnell in eine Sinn und Schaffenskrise: Wozu dieses Hamsterrad? Ich trage ja nicht mal etwas Konzeptionelles zu meinem Job bei. Die Entscheidungen werden eh woanders getroffen. Spätestens, wenn uns dann eine Krankheit für ein paar Tage lahmlegt, merken wir, wie der kreative Teil unseres Hirns wieder warmläuft. Wir lesen Bücher, sprechen mit Freunden auch mal über etwas anderes als die Arbeit, freuen uns an ziellosen Spaziergängen, an langen Telefonaten, an der abwechslungsreichen Welt außerhalb unserer Bürozelle. Am Ende sind unsere geistigen Akkus wieder aufgeladen. Wir haben Pläne, Ideen, gute Vorsätze – die meist schnell wieder im Arbeitsalltag untergehen. Wie kommt es, dass wir uns mit einer abklingenden Grippe im Bett oft kreativer fühlen als im Büro?

Kurz gesagt: Wer kreativ sein will, braucht abwechselnde Phasen intensiver Informationsaufnahme, einsamer Kontemplation und kommunikativer Auseinandersetzung mit anderen. Der normale 8- bis 10-Stunden-Arbeitstag mit Anwesenheitspflicht und Meetingzwang erlaubt den zweiten Schritt nicht: Das »Inkubation« genannte zurückgezogene Verarbeiten, das Innovation erst möglich macht, kommt zu kurz. Nur eine flexible Arbeitsweise, in der Zeit im Büro mit Phasen der Abwesenheit relativ frei kombinierbar sind, macht uns wirklich – wie von Medien und Arbeitgebern immer wieder gefordert – zu kreativen Mitarbeitern.

»In der Wissensgesellschaft spielt es keine so große Rolle mehr, wo, in welcher Umgebung und zu welchen Uhrzeiten ich gute Ideen und spannende Konzepte entwickele«, sagt Hermann Hartenthaler, der im Forschungs- und Entwicklungszentrum der deutschen Telekom mobile Arbeitskonzepte realisiert. Im Gegenteil: Nach Untersuchungen der Universität St. Gallen entstünden 80 Prozent aller Ideen außerhalb des Arbeitsplatzes, also zu Hause oder unterwegs. Hartenthaler: »Wenn es darum geht, kreativ zu sein, sind Freiräume und andere Umgebungen wahrscheinlich sogar förderlicher als das Büro.« Natürlich muss man die Ideen dann auch festhalten und umsetzen können und da hilft die mobile Technikanbindung: »Ich klappe eben zu Hause spätnachts noch mal den Laptop auf, mache mir eine Notiz oder schicke eine E-Mail.«

Der angestellte Architekt Peter Meier arbeitet vier Tage pro Woche im Büro, freitags darf er von zu Hause aus seinem Job nachgehen. Sein Chef war erst skeptisch, findet die Regelung aber inzwischen so effektiv, dass er sie auch seinen anderen Mitabeitern anbieten will. Doch was genau macht Meier am Tag seiner Heimarbeit? Ist die Versuchung nicht groß zu faulenzen, fernzusehen? Seine Antwort ist überraschend ehrlich: »Als erstes habe ich an meinen Freitagen die gesamten sechs Staffeln Sopranos durchgeschaut.«

(www.morgenkommichspaeterrein.de, www.markusalbers.com, “Morgen komm ich später rein” bei Amazon kaufen).

Inside the Google machine

Einblicke in das Innenleben von Google

Die beiden Gründer von Google, Larry Page and Sergey Brin, geben einen Einblick in die “Google Machine”, erläutern die Funktionsweise des weltweit agierenden Konzerns, erklären die verschiedenen neuen “Google Foundations and the company’s dedication to innovation and employee happiness” (…und den Einsatz des Unternehmens für Innovation und Mitarbeiter-Zufriedenheit).

Bemerkung am Rande: Google macht 4,3 Mrd. $ Gewinn - das ist annähernd soviel wie die Fa. Porsche Umsatz macht.

Hier der Video-Bericht

Google-Androit-Plattform in Aktion

Aktueller Stand des “Android-Programms”

Wie bereits am 15.Nov.07 berichtet (hier der Viedeo-Bericht, direkt aus dem Google-Head-Quaters) , werden künftig alle PC-Anwendungen auch auf Handys machbar sein. Das folgende Interview mit Andy Rubin, Googles “Director of Mobil Plattforms”, habe ich im Mobil Zeitgeist-Blog gefunden. Hier der Video-Bericht

Im Artikel “Mobile Zukunft” gibt es weitere Informationen zu diesem spannenden Thema.

Die Welt im digitalen Wandel

Führende Wirtschaftslenker diskutierten auf der Zukunftskonverenz “DLD 2008″ in München, vom 20.01.08 bis 22.01.08, wie die digitale Revolution die Welt verändert und kommen zum Ergebnis, dass wir am Anfang des besten aller Zeitalter stehen !

Hier der Bericht

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