Die Arbeitswelt verändert sich
18 Feb
Das Internet
hat aus passiven Verbrauchern aktive Gestalter, kreative Entwickler gemacht - in den unterschiedlichsten Bereichen.
Social Media macht Menschen zu Netzwerkern, eBay macht sie zu Händlern, wieder andere entwickeln, verbessern, kreieren Produkte.
So ensteht heute auch Mode im Netz: “Früher war Mode ein Monolog, jetzt ist sie ein Dialog” !
Nie war Mode näher bei den Menschen - nie konnten Konsumenten so vie Einfluß auf Produkte nehmen, induviduelle Lösungen selbst kreieren.
So kürte die New-York-Times den Blogger Scott Schumann zu einem der 100 wichtigsten stilbildenden Männer der Welt (täglich mehr als 150 000 Zugriffe auf seinen Blog)
16 Jul
Neue Prinzipien
Die neue ökonomische Logik baut vor allem auf die Prinzipien Offenheit, Gleichberechtigung und Mitbestimmung. Das motivierende Gefühl von mehr Autonomie und Selbstbestimmung bewirkt nicht nur erheblich weniger Fluktuation (bis
60 %) in Unternehmen und enorm verbesserte Ergebnisse - es führt zu einem neuen, besseren Lebensgefühl.
Gleichgesinnte finden sich im Netz, entwickeln gemeinsam eine Geschäftsidee und setzen sie im Wesentlichen auf digitalen Wegen um. Diese Kooperationen (auf neudeutsch “Peer-Production” (Fallbeispiele) haben inzwischen schon ganze Branchen umgepflügt.
Zukunftssicherung heißt vor allem, die Firmenstrukturen den neuen Gegebenheiten anpassen.
Immer mehr Menschen wollen unabhängig werden vom Karavanen-Kapitalismus - Wirtschaftsunternehmen gehen dort hin, wo Arbeitskräfte am billigsten zu haben sind, die größten Steuervorteile gewährt werden und am meisten Subventionen fließen. (Wechseln in Folge die Standorte)
Ursachen und Wirkung
Digitale Systeme, die Verlagerung der Gewichte, und weltweite Wertschöpfungsketten, beenden das Industriezeitalter im Westen und führen zu Wissens-Ökonomien - die Produktion (aber auch Dienstleistungen) verlagern sich vom Atlantik zum Pazific. Das bedeutet für die Menschen, dass sie sich auf große Veränderungen einstellen müssen - Informations-Technologien und Sprachkenntnisse sind unabdingbare Voraussetzungen für ein berufliches Fortkommen !
Wie im Bericht über “Die neue Offenheit” (Bericht) beschrieben, sind vor allem Führungskräfte und die Anteilseigner von Wirtschaftsunternehmen gefordert. Die Firmen müssen sich öffnen, die Hierarchien müssen flacher werden, Mitarbeiter und Kunden reklamieren das Recht, bei Innovationen, Produktentwicklung und bei der Ideenfindung dabei zu sein.
Hier ein Artikel über “Mitreden macht Spass”
4 Mai
Auslaufmodell Festanstellung
Lebenslange Anstellungsverhältnisse, womöglich in einer Firma, hierarchische Firmenstrukturen und geheime Produkt-entwicklungen hinter Unternehmensmauern - das ist die alte Story !
Deutschland braucht eine Gründerwelle
Neuer Führungsstil
Mehr Eigenverantwortung, mehr Freiheiten und Entfaltungs-
Möglichkeiten, neue Formen kollektiver Zusammenarbeit (vernetztes Arbeiten) über Landesgrenzen und Kontinente hinweg - das ist die neue Story !
Faszinierend sind auch die Entwicklungs- und Wachstumsgeschwindigkeiten der neuen Systeme. Ermöglicht wird die neue Arbeitssystematik durch die neuen Medien und moderne Informations-Technologien. Betroffen sind alle privaten und beruflichen Bereiche. Nichts bleibt wie es ist !
Firmenstrukturen ändern sich radikkal.
Hier ein faszinierender Vortrag von Howard Rheingold, über die Entwicklung hin zu einer offenen und kollaborativen Welt !
1 Mrz
Aktueller Stand des “Android-Programms”
Wie bereits am 15.Nov.07 berichtet (hier der Viedeo-Bericht, direkt aus dem Google-Head-Quaters) , werden künftig alle PC-Anwendungen auch auf Handys machbar sein. Das folgende Interview mit Andy Rubin, Googles “Director of Mobil Plattforms”, habe ich im Mobil Zeitgeist-Blog gefunden. Hier der Video-Bericht
Im Artikel “Mobile Zukunft” gibt es weitere Informationen zu diesem spannenden Thema.
31 Jan
Klar - in einer Zeit großer Veränderungen und zunehmendem Konkurrenzdruck hängt alles von neuen, kreativen Ideen ab - vor allem im Hinblick auf berufliche Zukunftsperspektiven.
In ihrem Gespräch mit Bill Gates hat unsere Bundeskanzlerin darauf hingewiesen, dass Menschen ohne Zugang zu IT-Wissen kaum noch am Wohlstand teilhaben werden
Um so verwunderlicher, dass in einem Land, mit der besten Infrastruktur der Welt und gut ausgebildeten Menschen, für die überwiegende Mehrheit in diesem unserem Lande, digital ausgerichtete Geschäftsmodelle ein Buch mit sieben Siegeln ist.
Aber wen regt das schon auf, wenn selbst große Firmen erst nach und nach mit “Social-Networking” anfangen. Erstaunlich ist vor allem, dass annähernd 65 % (selbst der Großen) Firmen kein klares Ziel und keine klare Richtung für ihre Innovationsanstrengungen haben. Das ist das Ergebnis einer Studie der “Economic-Intelligence-Unit”, vertreten in 200 Ländern der Welt und damit weltweit führender Anbieter für geopolitische und betriebswirtschaftliche Analysen. Hier der Bericht.
Aber zurück zur “Headline”: die Gründe und Ursachen, warum in einer Zeit epochaler Veränderungen die Suche nach neuen Lebens-u. Arbeitsmodellen immer wichtiger wird, sind vielfältig. Fest steht aber, dass mit manueller Arbeit in Deutschland (z.T. selbst full-time) nicht genug Geld verdient wird, um eine Familie zu ernähren!
Dabei gibt es phantastische Alternativen: es war noch nie so einfach, auch mit kleinem Geld ein Business zu starten. Dank Internet fallen die Transaktionskosten gegen null. Was haben wir früher ein Geld ausgegeben, für Personalsuche, für Anzeigen-Kampagnen, Telefon und Gewerbemieten usw.
Von den heutigen Möglichkeiten konnte man nicht mal träumen !
Wo liegen also die Chancen und die Wachstums-Felder ? Dem Internet, Web-Anwendungen und mobilen Lösungen gehören die Zukunft - was auch immer Einer umsetzen will. Eine zündende Geschäftsidee lässt sich aber nur umsetzen, wenn das Wissen für die Umsetzung vorhanden ist.
Es geht also vor allem um Wissensvermittlung, aber auch um Bewußtseinsbildung für neue Formen “vernetzten Arbeitens”. Fakt ist, dass z.Zt. nur ein Bruchteil der Möglichkeiten ausgenützt werden. Technik zur Verfügung zu stellen heißt noch lange nicht, dass sie auch genutzt wird! Es gibt also mächtig Diskusions-u. Handlungsbedarf.
22 Jan
Führende Wirtschaftslenker diskutierten auf der Zukunftskonverenz “DLD 2008″ in München, vom 20.01.08 bis 22.01.08, wie die digitale Revolution die Welt verändert und kommen zum Ergebnis, dass wir am Anfang des besten aller Zeitalter stehen !
Hier der Bericht
7 Jan
Peer-Production (Fallbeispiele)
Auf Augenhöhe zusammenarbeiten
Die sogenannte “Peer-Production” (Fallbeispiel) bedeutet, dass sich Gleichgesinnte zusammenschließen und eigenverantwortlich, sprich gleichberechtigt zusammenarbeiten (Fallbeispiel). Die Menschen sind immer weniger bereit, nur auf einen Chef zu hören, der angeblich alles weiß. Hierarchische Strukturen haben sich überlebt.
Mehr Chancen durch größere Reichweiten
Der Trend, über Landesgrenzen und Kontinente hinweg via Internet zu kooperieren, Communities zu bilden, verstärkt sich! Kein Wunder: die neuen Reichweiten in Verbindung mit Web-Technologien verbessern in dramatischer Weise die Chancen, die idealen Partner zu finden. Der Versuch, aus einer kleinen Gruppe die “Richtigen” zu finden, kommt einer “Phantomsuche” gleich !
Synergien erzeugen
Die Anforderungen in einer Wissensgesellschaft steigen signifikant.
Komplexität beherrschen bedeutet stärker vernetztes Arbeiten, Bündelung von Kompetenzen und Zusammenarbeit unterschiedlicher Qualifikationen.
Orts- und zeitunabhängig arbeiten Selbst Mitarbeiter großer Unternehmen kommen immer mehr in den Genuß freier Zeiteinteilung - dank mobiler Webanwendungen. Diese neuen technischen Möglichkeiten schaffen nicht nur mehr Freiheiten, sondern sparen Wege, Zeit und Geld. Die Transaktionskosten gehen in Richtung “Zero”. Damit können auch Menschen in der tiefsten Provinz, weitab vom “Schuß” und mit kleinem Geld, sich eine selbständige Existenz aufbauen.
16 Dez
Eine umfangreiche Studie belegt, dass etwa 65 %, vor allem der großen Firmen, noch nicht einmal über eine festgelegte Innovations-Strategie verfügen !
Ermittelt hat dieses Ergebnis die “Economist-Intelligence-Unit” (gehört zur Economy-Group), in Zusammenarbeit mit der Wyman-Delta-Organisation. Die Economist-Inteligence-Unit ist der weltweit führende Anbieter von globalen Informationsdiensten für Unternehmen und liefert geopolitische u. betriebswirtschaftliche Analysen aus über 200 Ländern und strategische Informations-Dienste.
Unter anderem wurden 293 Entscheidungsträger von großen, globalen Unternehmen aus 17 Industriesektoren befragt.
Über die Hälfte der Befragten gaben an, dass es ihren Unternehmen nicht gelingt, ein klares Ziel und eine klare Richtung für ihre Innovationsanstrengungen vorzugeben und ein offenes und hilfreiches Umfeld zu schaffen.
Man ist sich auch einig, dass die Schaffung eines Organisationsklimas, welches innovatives, kreatives Denken fördert, die größte Herausforderung für Führungskräfte und das Erzielen von Geschäftsergebnissen ist. Hier der Bericht
18 Nov
Wer ein Kollektiv-Programm betreibt (wie z.B. einen Blog), muss sich von vornherein im Klaren sein, dass es, nachdem sich viele daran beteiligen, keinen alleinigen Anspruch auf geistiges Eigentum gibt. Der “user-crated-content” macht das Projekt aus - eben.
Die neue ökonomische Logik baut vor allem auf den Prinzipien Offenheit und Gleichberechtigung auf ! Die Tatsache, dass immer mehr Menschen die Gelegenheit wahrnehmen, sich mitzuteilen und zu interpretieren, belebt die neuen Medien und führt zu einer Meinungsvielfalt, von der alle Beteiligten profitieren.
Hierarchische Strukturen werden immer flacher (passen nicht mehr ins Bild), auch wenn so mancher Unternehmer oder Manager das nicht wahrhaben will. Wer kritik- und (oder) konfliktscheu ist, bekommt früher oder später Probleme. Die Menschen machen sich selbst ein Bild und tauschen sich in einer Gruppe aus, anstatt nur auf einen Chef zu hören, der glaubt alles besser zu wissen.
Sicht- und messbar wird diese Entwicklung durch das Entstehen offener Plattformen und Open-Source-Projekten. Immer mehr Firmen entwickeln Open-Source-Strategien, zehntausende Programmierer entwickeln ein Bertiebssystem Linux, das niemand gehört und trotzdem von vielen Menschen und Firmen genutzt wird.
Wenn Firmen wie IBM, BMW, Best Buy und viele andere namhafte Unternehmen verstärkt Mitarbeiter (und sogar Kunden) an der Entwicklung neuer Produkte und Dienstleistungen beteiligen, bedeutet das doch, dass immer mehr Menschen einen echten Anteil am Wirtschaftsgeschehen haben. Diese neuen Strukturen führen zu völlig neuen Formen der Zusammenarbeit, die getragen werden von Vertrauen und Eigenverantwortung.
14 Okt
Wie im letzten Artikel mit Fallbeispielen dokumentiert, gibt es klare Indikatoren: der neue Trend, Güter und Dienstleistungen via “Peer-Production” zu planen, zu entwickeln und herzustellen, verstärkt sich in einem Maß, wie es sich viele Menschen noch nicht vorstellen können. So Mancher wird sich auch fragen, was hab ich damit zu tun.
Ich werde im Rahmen dieser Serie immer wieder faszinierende Beispiele bringen, wie Menschen wie Du und ich und kleine Firmen ganz erstaunliche Geschäftsmodelle umsetzen!
Zunächst zur Entwicklungsgeschichte: neue Webtechnologien (Web 2.0) haben aus dem Internet in kurzer Zeit ein Massenphänomen gemacht, vor allem aber Kollaborations-Lösungen und Peer-Production ermöglicht. Peering heißt ja nichts anderes, als dass sich Gleichgesinnte auf freiwilliger Basis (gleichberechtigt) zusammenschließen.
Große Firmen sind heute schon auf diese kleinen Gruppen angewiesen, nicht nur weil diese Individuen äußerst kreativ und innovativ sind und dazu noch schnell und flexibel reagieren - vor allem aber senken diese Kooperationen erheblich die Kosten. Wer dem zunehmenden, globalen Wettbewerbsdruck standhalten will, kommt an solchen Lösungen nicht mehr vorbei.
Viele Firmen, die sich mit diesen explodierenden, durch das Web möglich gewordenen Formen der Zusammenarbeit einlassen, entdecken nach und nach die Vorteile dieser kollektiven Fähigkeiten und Einfallsreichtum. Wir sprechen hier über tiefgreifende Veränderungen, die auch hierarchische Strukturen hinfällig machen.
Millionen vernetzter Individuen können heute aktiv an Innovationen, Wertschöpfungen und sozialer Entwicklung partizipieren, von denen wir früher nur träumen konnten.