Die Arbeitswelt verändert sich
6 Okt
Unglaublich aber wahr: Microsoft, der Uhrahn des digitalen Zeitalters hat das “Smartphone – Zeitalter” verschlafen, hat das Tempo der Veränderung unterschätzt. Vor allem hat sich Microsoft zu spät der Open-Source-Bewegung angeschlossen.
Das Betriebs-System Linux (ein Open-Source-Produkt) läuft Microsoft den Rang ab.
Diesen Herbst bringt Microsoft das neue “Phone 7″ auf den Markt – es ist das wichtigste Produkt, um weiterhin ein “big player” zu sein! Mit dem Vorläufemodell, vor allem mit dem dem Betriebssystem “Kim”, sind sie bereits nach 3 Monaten gescheitert.
Deshalb steckt Microsoft eine halbe Mrd. $ in eine Werbe – Kampagne für das “Phone 7″.
Apple, Google und Nokia haben bereits mehrere erfolgreiche Generationen Smartphones auf den Markt gebracht. Mobile Endgeräte, mit denen man auch telefonieren kann! Es sind im Grunde kleine Computer, mit denen man nicht nur mobil surfen kann – dank dem Betriebs-System “Android” von Google (ebenfalls ein Open-Source-Produkt), sind in absehbarer Zeit alle PC-Anwendungen auf mobilen Endgeräten möglich!
17 Sep
Ein unumkehrbarer Trend
Im Grunde sind wir doch alle schon “Networking People”!
Bei 500 Mio aktiven “faceboock- usern” muss sich doch jeder, der noch nicht googelt, Wikipedia benutzt, oder Mitglied bei einem “Social Network” ist, fragen, ob er schon in der “Moderne”angekommen ist.
Es gibt völlig neue Formen, wie wir Kontakte generieren, präsentieren, kommunizieren usw.
Man ist vernetzt mit Feunden und Geschäftspartnern über Ländergrenzen hinweg, entwickelt Geschäftsideen und setzt sie via Netz peer-to-peer um!
Online-Präsentationen, Video-Konferenzen und Skype-Gespräche (mit Teilnehmern in verschiedenen Städten), sind heute doch schon ganz alltäglich. Man stelle sich nur den Aufwand vor, wenn diese Leute jedes mal hunderte km fahren müssten, um in einem Konferenzraum zusammen zu kommen.
11 Sep
Chancen durch Veränderung
Wir leben in einer Zeit großer Veränderungen! Die Industriestaaten wandeln sich immer mehr zu Dienstleistungs- und Wissensökonomien. Zusätzlich hat das Internet privat wie beruflich vieles verändert.
Große Veränderungen sind auch immer mit großen Chanchen verbunden! Immer mehr Menschen nutzen moderne Techniken und die neuen Medien, um wegzukommen von unsicheren, schlechtbezahlten Jobs – wer springt schon gern in kurzer Folge von Job zu Job und findet sich mit Zeit-und Projektarbeit ab!
Vor allem. wenn es die Möglichkeit gibt, auf eigenen Beinen zu stehen!
Die Bedingungen, mit Hilfe moderner Technik, selbstbestimmt und unabhängig zu arbeiten, haben sich dramatisch verbessert! Die Kosten für Telefon, Websites, Speicherplatz und Software tendieren gegen null.
Damit kann jeder selbst von seinem Wohnzimmer aus, geschäftlich tätig werden!
27 Aug
Anwendungsgebiete und Auswirkungen von “facebook-places”
Nicht nur die User des neuen Facebook-Dienst “Places” können spontan über das tolle, neue Restaurant oder spannende Einkaufserlebnisse berichten. Laden- und Restaurantbesitzer können allen, die entsprechend ausgerüstet sind, verlockende Sonderangebote machen (via mobiler Lösungen).
Hier weitere praktische Anwendungsbeispiele.
Damit tritt “social-networking”, das bisher nur für den privaten Austausch genützt wurde, in eine neue Phase, wird um Dimensionen wirkungsvoller: Facebook wird mit 500 Mio. User zu einer gigantischen “Werbe-sprich Business-Plattform”.
Ob Login, Kommentar-oder Empfehlungsfunktion – solche Facebook-Dienste kann jeder problemlos in seine eigene Website integrieren. Der Nutzer meldet sich mit seinem Facebook-Login bei der Seite an und los geht`s!
Die Facebook-Community wird damit zu einer sehr attraktiven Werbeplattform. Das dürfte aber erst der Anfang sein!
Es wird viele wirksame Instrumente für Kundenbindung u.a. Dienste geben.
Die digitale Welt überlagert die echte – und damit bekommt das klassische, lokale Anzeigengeschäft virtuelle Konkurenz.
“Tante Emma” lässt grüssen!
PS.: hier die Entwicklung der Facebook-Userzahlen
15 Feb
Nokia als Software-Entwickler
Heute werden Handys auf der Basis einer Software gebaut – früher war es genau umgekehrt !
Ziel ist es, die Welten von Handy, Netbooks und Fernseher zu verschmelzen. Das neue Betriebs-System, das Nokia gemeinsam mit Intel entwickelt, ist ein Open-Source-Projekt und kreiert einen neuen, gigantischen Markt.
Das neue Programm, namens Meego, soll auf einer Vielzahl unterschiedlicher Geräte laufen – vom Handy über Netbooks, Tablets bis hin zu Fernsehern !
28 Sep
Zusammenhänge zwischen Web 2.0, Social – Software und Open – Source
Dank Internet gibt es Vernetzungsmöglichkeiten, die es weltweit Mio. Menschen ermöglicht, geinsam an Projekten wie Wikipedia oder Linux u.a., teilzuhaben, mitzuwirken.
Social-Software wird aber auch von Wirtschaftsunternehmen verstärkt eingesetzt. Schließlich ändern sich dadurch Kommunikationswege, Produktentwicklungen und Firmenstrategien !
Das erstaunlichste Phänomen bei der ganzen Entwicklung ist aber die Open – Source – Bewegung !
Open – Source bedeutet nichts anderes wie die Offenlegung des Quell-Codes. Mit anderen Worten: Firmen geben Externen, aber auch Kunden Einblick in Firmen-Internas, um die Ideenvielfalt und Innovationspower (kollektive Intelligenz) einer breiten Masse zu nutzen. Wenn das kein Strategiewechsel ist.
Fallbeispiele
An dem Betriebs – System Linux arbeiten weltweit 10 tausende Programmierer. Das ist auch für den “Nochmarkt-Führer” Microsoft nicht finanzierbar.
Auch die “Android-Plattform” von Google, ist ein Open – Source Projekt und kann deshalb kostenlos angeboten werden.
Firmen – Strategien
Wirtschaftsunternehmen müssen Social – Software einsetzen, um die Kommunikation nach innen und außen zu intensivieren, bei Innovationen und Produktentwicklung den Mitarbeitern und den Kunden die Gelegenheit zum Mitwirken geben.
Die ganze Entwicklung führt zu einer neuen Offenheit und zu flachen Hierarchien !
Web 2.0
Der Begriff Web 2.0 ist sozusagen der Sammelbegriff, das Schlagwort und bewirkt eine “business – revolution”, verursacht durch den Megatrend zum Internet.
Der Begriff wurde im Dez. 2003 erstmals erwähnt und im Laufe der Jahre von Tim O`Reilly zu einem feststehenden Begriff hochstilisiert.
30 Aug
Telefonieren geht auch !
Die Entwicklung geht rasant weiter: mit den N900 setzt Nokia neue Standarts, die das iPhone von Apple blass aussehen läßt! ( http://www.youtube.com/watch?v=GhTtsZATwBQ).
Der Leistungsumfang der neuen Touch-Screen-Handys, vor allem aber die Nutzung vieler PC-Anwendungen von unterwegs, wird unsere Arbeitssystematik wesentlich beeinflussen. Wer dem steigen Konkurenzdruck und den damit verbundenen, dramatisch gestiegenen Anforderungen gerecht werden will, muß sich mit den neuen Technologien auseinandersetzen.
Hier einige interessante Daten / Fakten (Marktforschungsunternehmen Gartner), die die rasante Entwicklung dokumentieren.
http://www.spiegel.de/netzwelt/gadgets/0,1518,645529,00.html
http://www.mobile-zeitgeist.com/2008/07/24/afrika-als-naechster-schauplatz-fuer-innovation/
2 Jul
E-Business-Strategie
Die Entwicklungs-Dynamik von mobilen Lösungen sollten/müssen auch die Bedenkenträger zur Kenntnis nehmen !
Der Wettbewerb wird härter – und Firmen, aber z.B. auch Stellensuchende, die im mobilen Web vertreten sind, haben die Nase vorn ! Ohne eine E-Business-Strategie haben Wirtschaftsunternehmen in einer global vernetzten Welt, keine Chancen mehr !
Erstaunlicherweise wird das Potential des mobilen Webs immer noch unterschätzt. Viel zu wenig Firmen haben die Bedeutung mobiler Applikationen strategisch aufgenommen ! Der mobile Zugang zu Datenbanken wird immer wichtiger, um dem steigenden Wettbewerbsdruck gerecht zu werden.
Hier ein ausfühlicher Bericht zur aktuellen Lage.
18 Okt
Mobile Lösungen
Die neue Software-Plattform von Google bringt alle PC-Anwendungen auf Handys. Damit tut sich eine neue Welt mobiler Applikationen auf, die unsere Arbeitssystematik revolutionieren wird.
Wer in Zukunft nicht in Echtzeit reagiert, unterwegs keinen Zugriff auf seine Datenbank usw. hat, hat früher oder später verloren. Kein Wunder, dass diese revolutionäre Technologie noch vor Auslieferung des ersten Gerätes zum Verkaufsschlager wurde (Eine halbe Mio. Geräte fanden bereits reißenden Absatz). Das erste Android-Handy ist das T-Mobile G1 und steht ab dem 30 Okt. 08 zur Verfügung ! Hier ein ausführlicher Bericht
Die Entwicklung dieses Programms hat weniger als ein Jahr gedauert. Diese erstaunliche Leistung war möglich, weil Google eine Allianz mit 30 Schwergewichten der Mobilfunkindustrie gebildet und zusätzlich Tausende Programierer in der Open-Source-Variante an der Entwicklung beteiligt hat.
Überflüssig zu erwähnen, dass das ganze Projekt auf das Betriebssystem Linux aufbaut und damit kostenfrei ist. Ein weiterer Hinweis auf die Power von Open-Source. Hier eine Übersicht der beteiligten Firmen.
Das ambitionierte Ziel von Google-Boss Schmidt ist es, den Unterschied zwischen dem Web und dem Handy aufzulösen !
Hier ein ausführlicher Bericht.
4 Sep
beschreibt in seinem Buch “Morgen komm ich später rein” die Möglichkeiten, die digital ausgerichtete Geschäfts-Modelle bieten.
Hier ein Buch-Auszug:
Vorsicht – das nun Folgende ist möglicherweise nicht jugendfrei. Es wird einen schlechten Einfluss ausüben, auch auf Erwachsene. Es könnte Ihr Weltbild erschüttern und Ihre Vorstellungen davon, was sich gehört. Aber es muss gesagt werden: Faul sein ist nützlich. Faulheit ist – anders als das Wörterbuch behauptet – nicht das Gegenteil von Fleiß, und Freizeit ist nicht der Feind der Arbeit. Phasen des selbstbestimmten Müßiggangs sind vielmehr notwendige Voraussetzung für Kreativität.
»Wenn ich an Leute mit Reichtum, Weisheit und Wohlergehen denke, sehe ich unter ihnen Künstler, Schriftsteller, Musiker und Arbeitgeber. Es ist allgemein bekannt, dass keiner dieser Berufe zu den Frühaufsteher-Berufen gehört«, polemisiert der britische Journalist und Schriftsteller Tom Hodgkinson, der mit seiner Anleitung zum Müßiggang 2007 einen internationalen Bestseller schrieb und auch in der von ihm herausgegebenen Zeitschrift The idler Tipps und Tricks für fröhliche Faulenzer veröffentlicht. Der Mann lebt seine Ratschläge und ist aus dem hektischen London in ein lauschiges Landhäuschen gezogen, wo er als Selbstversorger lange schläft, abends am Kamin Bier trinkt und insgesamt ein offenbar geruhsames Dasein pflegt.
Nun gibt es extrem viele erfolglose Künstler, Schriftsteller und Musiker, darum taugt ihr Lebenswandel kaum als Vorbild für eine funktionierende Wirtschaft. Auch Hodgkinsons leicht muffige Kapitalismuskritik nervt eher, als dass sie zu einem anderen Leben inspiriert. Dennoch klingt plausibel, was er zum schöpferischen Prozess sagt: »Arbeitgeber sehen es lieber, dass man vier Stunden herumsitzt und gar nichts schafft, als dass man für eine Stunde ein Nickerchen einschiebt (…), dem drei Stunden produktiver Arbeit folgen.« Das sei nicht nur menschenfeindlich, sondern auch unvernünftig, so Hodgkinson zu Recht, denn: »Um Ideen zu entwickeln, und dann zu planen, wie man diese Ideen umsetzen kann, benötigen kreative Menschen Denkzeit, und zwar fernab vom Schreibtisch, vom Telefon, von den abertausend Ablenkungen des (…) Lebens.«
Ein Blick in die Geschichte der Arbeitsphilosophie herausragender Denker zeigt tatsächlich: Entspannt kommt weiter. Für Aristoteles war die Faulheit die Schwester der Freiheit – er verstieg sich gar zu der Aussage: »Arbeit und Tugend schließen einander aus.« Albert Einstein erlaubte sich täglich zwölf Stunden Schlaf. Friedrich Nietzsche fand: »Wer von seinem Tag nicht zwei Drittel für sich hat, ist ein Sklave, er sei übrigens Staatsmann, Kaufmann, Beamter, Gelehrter.« Dostojewski beschrieb den Schöpfungsprozess des Schriftstellers: »Einsamkeit und Faulheit liebkosen die Phantasie.« Und Goethe sah es aus ganz pragmatischer Perspektive der ökonomischen Effizienz: »Unbedingte Tätigkeit macht zuletzt bankrott.«
Wir kennen das von uns selbst: Wer den ganzen Tag nur hektisch Aufgaben abarbeitet, wer zwischen E-Mails und Meetings keine freie Minute zum Nachdenken hat, wer auf diese Weise die Wochen, Monate und Jahre vorbeiziehen sieht, kommt schnell in eine Sinn und Schaffenskrise: Wozu dieses Hamsterrad? Ich trage ja nicht mal etwas Konzeptionelles zu meinem Job bei. Die Entscheidungen werden eh woanders getroffen. Spätestens, wenn uns dann eine Krankheit für ein paar Tage lahmlegt, merken wir, wie der kreative Teil unseres Hirns wieder warmläuft. Wir lesen Bücher, sprechen mit Freunden auch mal über etwas anderes als die Arbeit, freuen uns an ziellosen Spaziergängen, an langen Telefonaten, an der abwechslungsreichen Welt außerhalb unserer Bürozelle. Am Ende sind unsere geistigen Akkus wieder aufgeladen. Wir haben Pläne, Ideen, gute Vorsätze – die meist schnell wieder im Arbeitsalltag untergehen. Wie kommt es, dass wir uns mit einer abklingenden Grippe im Bett oft kreativer fühlen als im Büro?
Kurz gesagt: Wer kreativ sein will, braucht abwechselnde Phasen intensiver Informationsaufnahme, einsamer Kontemplation und kommunikativer Auseinandersetzung mit anderen. Der normale 8- bis 10-Stunden-Arbeitstag mit Anwesenheitspflicht und Meetingzwang erlaubt den zweiten Schritt nicht: Das »Inkubation« genannte zurückgezogene Verarbeiten, das Innovation erst möglich macht, kommt zu kurz. Nur eine flexible Arbeitsweise, in der Zeit im Büro mit Phasen der Abwesenheit relativ frei kombinierbar sind, macht uns wirklich – wie von Medien und Arbeitgebern immer wieder gefordert – zu kreativen Mitarbeitern.
»In der Wissensgesellschaft spielt es keine so große Rolle mehr, wo, in welcher Umgebung und zu welchen Uhrzeiten ich gute Ideen und spannende Konzepte entwickele«, sagt Hermann Hartenthaler, der im Forschungs- und Entwicklungszentrum der deutschen Telekom mobile Arbeitskonzepte realisiert. Im Gegenteil: Nach Untersuchungen der Universität St. Gallen entstünden 80 Prozent aller Ideen außerhalb des Arbeitsplatzes, also zu Hause oder unterwegs. Hartenthaler: »Wenn es darum geht, kreativ zu sein, sind Freiräume und andere Umgebungen wahrscheinlich sogar förderlicher als das Büro.« Natürlich muss man die Ideen dann auch festhalten und umsetzen können und da hilft die mobile Technikanbindung: »Ich klappe eben zu Hause spätnachts noch mal den Laptop auf, mache mir eine Notiz oder schicke eine E-Mail.«
Der angestellte Architekt Peter Meier arbeitet vier Tage pro Woche im Büro, freitags darf er von zu Hause aus seinem Job nachgehen. Sein Chef war erst skeptisch, findet die Regelung aber inzwischen so effektiv, dass er sie auch seinen anderen Mitabeitern anbieten will. Doch was genau macht Meier am Tag seiner Heimarbeit? Ist die Versuchung nicht groß zu faulenzen, fernzusehen? Seine Antwort ist überraschend ehrlich: »Als erstes habe ich an meinen Freitagen die gesamten sechs Staffeln Sopranos durchgeschaut.«
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