Modern Working System

Die Arbeitswelt verändert sich

Anwendungsgebiete und Auswirkungen von “facebook-places”

Nicht nur die User des neuen Facebook-Dienst “Places” können  spontan über das tolle, neue Restaurant oder spannende Einkaufserlebnisse berichten. Laden- und Restaurantbesitzer können allen, die entsprechend ausgerüstet sind, verlockende Sonderangebote machen (via mobiler Lösungen).

Damit tritt “social-networking”, das bisher nur für den privaten Austausch genützt wurde, in eine neue Phase, wird um Dimensionen wirkungsvoller: Facebook wird mit 500 Mio. User zu einer gigantischen “Werbe-sprich Business-Plattform”.
Ob Login, Kommentar-oder Empfehlungsfunktion - solche Facebook-Dienste kann jeder problemlos in seine eigene Website integrieren. Der Nutzer meldet sich mit seinem Facebook-Login bei der Seite an und los geht`s!

Die Facebook-Community wird damit zu einer sehr attraktiven Werbeplattform. Das dürfte aber erst der Anfang sein!
Es wird viele wirksame Instrumente für Kundenbindung u.a. Dienste geben.
Die digitale Welt überlagert die echte - und damit bekommt das klassische, lokale Anzeigengeschäft virtuelle Konkurenz.

“Tante Emma” lässt grüssen!

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  • Mehr Offenheit bringt Wettbewerbsvorteile

    Das Android - Programm

    Android breitet sich schneller aus wie das so viel gerühmte iPhone!
    Der Hintergrund: Apple, der Hersteller des iPhones, setzt enge Grenzen, was Programmierer tun dürfen. Bei Android, ein Open-Source-Modell, sind sie dagegen frei zu tun was sie für richtig halten!

    Schon heute gibt es mehr Handys als Computer auf der Welt! In einigen Ländern gehen schon ein Drittel der Menschen mobil ins Netz, Tendenz stark steigend. Damit wird das Handy zum wichtigsten Zugang zum Internet!

    Google prägt mit seinem Android-Programm damit das mobile Internet. Wer ein Android-Handy benutzt, braucht bald kein Navigationssystem im Auto mehr. Street-View unterstützt diese Entwicklung. Google verschmilzt Goole-Maps mit Street-View. Das Handy zeigt nicht nur den Stadtplan, sonder auch die Bilder des Hauses, das man sucht, oder an dem man abbiegen muss!
    Damit verbunden sind auch ungeahnte Werbemöglichkeiten. Wer in der Nähe eines Geschäfts vorbeikommt, bekommt wertvolle Informationen, z.B. über günstige Sonderangebote!

    PS. Soeben gelesen: der HP-Konzern gibt bekannt, dass er einen iPad-Konkurrenten auf Basis von Googles System Android  entwickeln werde.

    Ein mutiger Entschluß

    McEwen ist der CEO der Goldcorp Inc., einer Goldmine in Red Lake, in der Provinz Ontario (Canada) mit Hauptsitz in Toronto. Die Geschäfte liefen vor 10 Jahren schlecht und McEwens Company stand kurz vor dem “Aus”.

    Auf einer Konferenz erfuhr McEwen die verblüffende Geschichte von Linus Torvalds, der mit einer bunten Schar freier Softwareentwickler in der Open-Source-Variante erfolgreich das Betriebssystem Linux entwickelt hatte.
    Und so öffnete McEwen seinen Explorations-Prozess genau so, wie  Linus Torvalds Linux geöffnet hatte. Ein mutiger Schritt: Bergbau ist eine sehr verschwiegene Branche - die geologischen Daten sind die wertvollste und am besten gehütete Ressource! Solche Daten gibt man nicht einfach preis, das stand bis dahin “felsenfest”.

    How so ever - jede noch so kleine Information (insgesamt 400 Megabyte) über die 22 Hektar Land von Goldcorp war auf der Website zu finden. Und siehe da - innerhalb von Wochen trafen aus der ganzen Welt Rückmeldungen ein.
    Was seine Geologen nicht schafften, erledigten externe Resourcen und Talente “peer-to-peer”.

    Das Ende vom Lied: der mutige Entschluß McEwens hat aus einem eher schwachen 100-Millionen-Unternehmen ein 9-Milliarden Schwergewicht gemacht und verwandelte ein rückständiges Bergwerk in Nordontario zu einer der innovativsten und provitabelsten  Einrichtung der Branche!

    Eine Peer-Production-Erfolgsstory

    Die modulare Motorradgang

    In Chongquing (China), der am schnellsten wachsenden Großstadt der Welt (z.Zt. 32 Mio Einwohner), hat sich in den letzten Jahren ein erstaunliches Peer-to-Peer-Modell entwickelt.
    Bis heute wird angenommen, dass Peer-Produktion nur für die Herstellung von wissensbasierten Gütern tauglich ist - wobei kaum mehr als ein vernetzter Computer notwendig ist. Besonders bemerkenswert an der folgenden Erfolgsstory ist, dass es sich hier um hochtechnische Geräte handelt!

    Diese besonders faszinierende Peer-to-Peer-Kooperaton und Produktion in China hat den bisher führenden, großen Motorrad-Marken wie Honda, Yamaha, Kawasaki, Suzuki usw. in Fernost über 70% Marktanteile abgenommen. Diese großen Marken beherrschten bequem den ganzen asiatischen Markt.
    Allein Hondas Anteil am relativ großen vietnamesischen Markt fiel von 90% auf 30% !

    Mit einem Minimum an hierarchischer  Führung entwerfen und bauen diese Peer-Gruppen neue Motorräder, schneller und billiger als alle Unternehmen mit konventionellen Versorgungsketten - inzwischen mehr als die Hälfte der Weltproduktion.
    Kurze Zeit bis zur Marktreife, niedrige Kosten und hochwertige Produkte - dank dieser Kombination gelang es diesen Peer-Gruppen ihre japanischen Konkurenten zu überflügeln!
    Der Preis der Motorräder, die in Chongquing für den asiatischen Markt gebaut werden, ist von 700$ auf 200$ gefallen!

    Die Pioniere der Peer-Production

    Entwicklungsdynamik

    Die Entwicklungen von Wikipedia und Linux sind der Beweis dafür, dass es bei Peer-Produktion um wesentlich mehr geht, als um Online-Netzwerke.

    Auch IBM hat die Open-Source-Bewegung maßgeblich mit gestaltet. Die Zahlen sind beeindruckend: über 200 Mio. Menschen, die eine Kabel-Set-Top-Box benützen, ein TiVo oder ähnliche Geräte, arbeiten mit Linux.

    Weit über 1 Milliarde Menschen setzen Linux indirekt ein, z.B. wenn sie Google , Yahoo oder eine der vielen anderen Websites anklicken. Linux wächst acht mal schneller als der Servermarkt insgesamt.
    Wenn Sie einen BMW fahren, stehen die Chancen gut, dass er mit Linux funktioniert.

    Wenn zig Tausende Menschen gemeinsam ein Betriebssystem oder eine Enzyklopädie schaffen können, muss man fragen: was kommt als Nächstes ? Immerhin ist Wikipediea inzwischen der Welt größte Enzyklopädie !Längst beeinflussen Opensource-Strategien nicht nur Software-Entwicklungen, sondern auch Wissensvermittlung, Produktentwicklung, Projekt-und Firmenstrategien. Selbst Weltfirmen sind heute auf die Ideenviefalt und Innovationspower einer breiten Masse angewiesen.

    Sie haben im Vergleich zu den Opensource-Modellen nicht genügend Resourcen, um dem steigenden Wettbewerbsdruck standzuhalten.

    Das Internet

    hat aus passiven Verbrauchern aktive Gestalter, kreative Entwickler gemacht - in den unterschiedlichsten Bereichen.

    Social Media macht Menschen zu Netzwerkern, eBay macht sie zu Händlern, wieder andere entwickeln, verbessern, kreieren Produkte.
    So ensteht heute auch Mode im Netz: “Früher war Mode ein Monolog, jetzt ist sie ein Dialog” !
    Nie war Mode näher bei den Menschen - nie konnten Konsumenten so vie Einfluß auf Produkte nehmen, induviduelle Lösungen selbst kreieren.

    So kürte die New-York-Times den Blogger Scott Schumann zu einem der 100 wichtigsten stilbildenden Männer der Welt (täglich mehr als 150 000 Zugriffe auf seinen Blog)

    Hier ein ausführlicher Bericht

    Ein neues Open-Source-Bündnis

    Nokia als Software-Entwickler

    Heute werden Handys auf der Basis einer Software gebaut - früher war es genau umgekehrt !
    Ziel ist es, die Welten von Handy, Netbooks und Fernseher zu verschmelzen. Das neue Betriebs-System, das Nokia gemeinsam mit Intel entwickelt, ist ein Open-Source-Projekt und kreiert einen neuen, gigantischen Markt.

    Das neue Programm, namens Meego, soll auf einer Vielzahl unterschiedlicher Geräte laufen - vom Handy über Netbooks, Tablets bis hin zu Fernsehern !

    Hier ein ausführlicher Bericht

    Alles in Echtzeit

    Ein neuer Vernetzungs-Grad sozialer Dienste

    verbindet künftig die Funktionalitäten von Mailprogramm, Social-Network-Plattform, Twitter-Dienst, Fotoalbum, Videoplattform, Newsreader und mehr.

    Google-Buzz schafft das im Gegensatz zu anderen Plattformen alles in Echtzeit. Einen “One Stop Shop” nennen Amerikaner so etwas - einen einzelnen Laden, in dem es alles zu kaufen gibt, der jeden erdenklichen Service bietet. Hinzu kommt, dass zahlreiche Funktionen  teilautomatisiert sind !

    Neu ist auch, dass es etwa bei der Kommentarfunktion keine klare Abgrenzung zwischen Blog-Kommentierung und Chat mehr gibt. Das hat man so noch nicht gesehen.

    Hier ein ausführlicher Bericht

    Orient und Occident

    Dieser Artikel ist dem hochbegabten “bleutgenius” Sascha Bleutgen gewidmet (z.Zt. in Guadelajara, Mexico)

    Die Entwicklung des Abendlandes

    wurde maßgeblich beeinflußt durch die Kulturen des nahen Ostens und des Orients. Die arabische Welt bezog ihr Wissen aus Griechenland, Persien und China und war den Europäern in Sachen Medizin, Astronomie, Baukunst (Alhambra) um Jahrhunderte voraus.

    Mit der Eroberung Spaniens durch die Mauren wurden die Königreiche Granada, Cordoba und Sevilla die großen Wissens-Zentren. Cordoba war lange Zeit das Weltzentrum des Islam. Immerhin dauerte die Herrschaft der Mauren in Spanien über 750 Jahre. Dank der arabische Bewässerungssysteme der Araber gibt es heute (vor allem im Bereich Valencia) noch heute pro Jahr drei Orangen-Ernten !

    Ein “Jerez” (auch “Sherry” genannt - die Engländer konnten Jeres nicht aussprechen), reift heute noch in unterirdischen Gewölben in “Jerez de la Frontera” . Trotz der Großen Hitze in Südspanien herrschen in diesen, von den Mauren konzipierten Gewölben, kühle Temperaturen - und niemand weiß, wie das ganz ohne Technik funktioniert !

    Hier nun eine ausführliche Dokumentation der ganzen Entwicklungsgeschichte:

    Bericht 1

    Bericht 2

    Bericht 3

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  • Mobiles Internet - die nächste große Welle

    Die Entwicklungsdynamik mobiler Lösungen

    Dank des Android-Systems ist Google bestens für die mobile Zukunft gerüstet. Wie vor einem Jahr angekündigt, kommen alle PC-Anwendungen auf mobile Endgeräte !

    Immanenter Bestandteil des Systems ist der neue Web-Browser “Chrome” (von Google).
    Hier ein Bericht über den neuesten Stand.

    Die Experimentierzeit ist vorbei

    Hier ein ausführlicher  Bericht
    (One-on-One Interview with Olav A. Waschkies
    Director Strategic Marketing & Mobile Internet, Pixelpark)

    70 Mio Japaner nützen das Internet via Handy ! Bericht

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